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18.01.2006 - 56 Bilder des Chandra Röntgenstrahlen Observatoriums von elliptischen Galaxien haben Beweise für einen unerwarteten Tumult enthüllt.
Wie die Bilder zeigen (Röntgenstrahlen blau und optische Aufnahmen grau) unterscheidet sich die Form der massereichen Wolken aus heißem Gas, das die Röntgenstrahlen produziert, von der Verteilung der Sterne, die für das optische Licht verantwortlich sind.
Eigentlich ging man davon aus, dass die gewalttätige Aktivität innerhalb elliptischer Galaxien frühzeitig stoppt, da elliptische Galaxien sehr kalten Staub und Gas beherbergen und bei weitem weniger massive junge Sterne in einer Supernova explodieren. Daher erwartete man auch, dass das heiße interstellare Gas zu einer ausgeglichenen Form wechselt.
Doch überraschender Weise enthüllt die Studie, das die Verteilung des heißen Gases in keiner Beziehung zur optischen Form steht. Eine mächtige Energiequelle muss das heiße Gas festhalten und alle paar hundert Millionen Jahre anregen.
Obwohl Supernova Explosionen dafür verantwortlich seinen könnten, identifizierten die Wissenschaftler eine andere Ursache.
Die Wissenschaftler entdeckten eine Beziehung zwischen der Form des heißen Gases und Radiowellenlängen von hochenergetischen Elektronen. Und diese Energie kann eindeutig auf ein supermassereiches Schwarzes Loch zurückgeführt werden.
Sich wiederholende Explosionen angetrieben durch den Einfall von Gaspartikeln in das Schwarze Loch waren bisher nur bei gigantischen elliptischen Galaxien innerhalb von Galaxiehaufen beobachtet worden, doch die Chandra Daten belegen, das sich dieses Phänomen auch in isolierten elliptischen Galaxien ereignet.
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