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28.11.2005 - Während eines Tests des VIRTIS imaging spectrometer an Bord der Venus Express Sonde, die sich noch in der Inbetriebnahmephase befindet, dienten die Erde und der Mond als Referenzpunkte.
Nach einem Influgcheckout der Systeme der Sonde in den ersten zehn Tagen des Flugs wurden nun der Gesundheitszustand und die Funktion der einzelnen Instrumente überprüft. Auch wenn in dieser Flugphase das Interesse der Öffentlichkeit gering ist, sind die Wissenschaftler von jedem Bildschnipsel begeistert.
Zwei Wochen nachdem Start machte das Ultraviolet/Visible/Near-Infrared mapping spectrometer (kurz VIRTIS) seine ersten planetarischen Beobachtungen. Als Referenzpunkte diente das Erde- Mond System.
„Die Beobachtungen wurden aus 3,4 Millionen Kilometern Entfernung aufgenommen aus einem Phasenwinkel von 65°, was bedeutet, dass 65 % der Erde von der Sonne beleuchtet und so sowohl Beobachtungen der Tag als auch der Nachtseite möglich waren“ erklärt Guiseppe Piccioni.
„Ein Vergleich des Spektrums der Venus mit dem der Erde vom gleichen Instrument wird auch für Buchillustrationen interessant sein, um beide Planeten besser Vergleichen zu können“ sagt Pierre Drossart.
Das VIRTIS Instrument der Venus Express Sonde ist dabei nicht einzigartig, da auch die Rosetta Sonde mit dem gleichen Instrument ausgestattet ist und so ein Vergleich von Aufnahmen der Erde von beiden Instrumenten bei der Kalibrierung hilft. Doch auch die Aufnahmen des Mondes helfen bei der Kalibrierung und Überprüfung der Funktionsfähigkeit, weshalb die Wissenschaftler davon ausgehen, dass das Instrument bei der Ankunft an der Venus einsatzbereit ist.
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