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22.11.2005 - Bereits am Freitag unterzeichneten Sun Laiyan, Administrator der chinesischen Raumfahrtagentur CNSA (China National Space Administration) und der Direktor der ESA Jean-Jacques Dordain eine Vereinbarung für eine engere Kooperation.
Dabei dient diese Kooperation jedoch ausschließlich friedvollen Zwecken und es sollen auf verschiedenen Gebieten wie der Weltraumwissenschaft, Erdbeobachtung, Telekommunikation und Navigation zusammengearbeitet werden.
China ist nicht nur wirtschaftlich sondern auch auf dem Gebiet der Raumfahrt eine aufstrebende Macht und sein Raketenprogramm begann bereits in den 1950er Jahren, auch wenn erst in den letzten 30 Jahren, dank russischer Technologien, eigene Satellitenstarts durchgeführt wurden.
Im Oktober diesen Jahres realisierte die chinesische Raumfahrtbehörde ihren zweiten bemannten (Shenzhou VI) Flug ins All und anders als beim ersten Start, waren diesmal zwei Taikonauten an Bord und es wurden auch wissenschaftliche Experimente durchgeführt.
China interessiert sich insbesondere für die Daten des europäischen Erdbeobachtungssatelliten Envisat, um bei zukünftigen Überschwemmungen während der Taifun- und Regensaison gezielter agieren zu können. Bereits in diesem Jahr zeigte das Advanced Synthetic Aperture Radar an Bord der europäischen Sonde während der chinesischen Regensaison seine Leistungsfähigkeit.
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