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02.10.2005 - Die Cassini Sonde flog während ihres letzten Vorbeifluges dichter an den beiden Monden vorbei als jemals zuvor und sendete faszinierende Bilder zur Erde.
Tethys, der nach dem jüngsten Titanen der griechischen Mythologie benannt ist, besitzt einen Durchmesser von 1071 Kilometern und hat eine vernarbte alte Oberfläche, wohingegen Hyperion ein seltsames schwammartiges Erscheinungsbild besitzt, das von Kratern durchzogen ist.
Der noch nie aufgezeichnete Südpol von Tethys wurde von Cassini am 24. September 2005 abgelichtet. Dabei enthüllte die Sonde eine eisige Landschaft mit steilen Klippen und Kratern. Besonders die so genannte Ithaca Chasma Spalte durchzieht diese Region und ist, wie fast die gesamte Topologie, der Überbleibsel eines Einschlags.
Die Bilder von dem nur 266 Kilometer breiten und irregulär geformten Hyperion wurden am 26. September aufgenommen und auch dieser Mond ist von Kratern durchzogen, doch durch irgendeinen Prozess, der bisher noch nicht verstanden wurde, hat dieser Mond ein seltsames schwammartiges Aussehen. Kein weiterer Saturnmond und auch kein anderer Mond unseres Sonnensystem, besitzt ein vergleichbares Aussehen.
Auch seine chaotische Rotation und die Tatsache das große Teile seines Inneren aus leerem Raum bestehen machen diesen Saturnmond zu etwas Besonderem.
Eine Falschfarben Aufnahme von Hyperion enthüllt Details und Variationen in den Farben, was auf eine unterschiedliche Zusammensetzung hindeutet. In natürlichen Farben besitzt Hyperion einen rötlichen Farbstich.
Die Wissenschaftler sind extrem begierig darauf zu erfahren, um was es sich für ein dunkles Material handelt, das viele Krater auf diesen Mond füllt.
Über die nächsten Monate wollen die Wissenschaftler Hyperion noch einhergehender studieren. Tethys hingegen wird erst im Sommer 2007 wieder von der Cassini Sonde besucht werden.
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