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01.09.2005 - Das Bild, das mit dem Advanced Moon Micro-Imager Experiment (AMIE) an Bord der europäischen Smart-1 Sonde aufgenommen wurde, zeigt den Glushko Einschlgaskrater auf dem Mond.
Die Sonde nahm das Bild aus einer Entfernung von 1600 Kilometern mit einer Auflösung von 150 Metern pro Pixel auf. Das aufgenommene Gebiet hat einen Durchmesser von 80 Kilometern.
Der Krater wurde nach einem russischen Raketenwissenschaftler benannt (Valentin Petrovitch Glushko, 1908-1989) und liegt 8,4° Nord, 77,6° West, damit gehört der Krater zum westlichen Rand des Olbers Kraters, weshalb er ursprünglich auch als „Olbers A“ bezeichnet wurde. Er hat einen Durchmesser von 43 Kilometern.
Der Krater besitzt einen relativ hohen Albedo (Rückstrahlvermögen) und besitzt einen Strahlenkranz, der sich in alle Richtungen ausdehnt. Viele Hinweise deuten darauf hin, dass dieser Einschlag vor nicht allzu langer Zeit stattgefunden hat, was für die Größe des Kraters sehr ungewöhnlich ist (verglichen mit dem 800 Millionen Jahre alten Copernicus Krater).
In der Umgebung des Kraters finden sich Spuren von ausgeworfenen Material und besonders die raue Oberfläche im Zentrum des Kraters ist für die Wissenschaftler interessant.
„Die Daten von Smart-1 können uns die physikalischen Signaturen sehr detailliert beschreiben, die sich während des Einschlags ereigneten“ sagt ESA’s Projektwissenschaftler für die Smart-1 Mission Bernard Foing. „Der Mond kann als geologisches Laboratorium für Studien über Einschlagsprozesse genutzt werden, zum Vergleich mit Kratern auf der Erde, Mars und anders wo im Sonnensystem oder mit theoretischen Simulationen.“
Die anderen Bilder wurde mit der Software „Mission Mond“ simuliert und zeigen den Krater aus einem Abstand von 400 Kilometern mit weiterführenden Informationen. So liegt der Krater 402 Kilometer von der sowjetischen Sonde Luna 9 (Start 31.01.1966) und rund 380 Kilometer von dem Absturzgebiet des amerikanischen Luna Orbiter 5 (Start 01.08.1967; Einschlag 31.01.1968) entfernt.
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