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25.06.2005 - Interstellar Reisende sollten eine Umleitung um das TW Hydrae nehmen, um eine chaotische planetarische Baustelle zu meiden und Kollisionen zu verhindern.
Der Astronom David Wilner vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA) hat entdeckt, das die protoplanetarische Scheibe um TW Hydrae gewaltige Mengen von Kieselsteinen beherbergt und außerdem eine große Ausdehnung hat.
„Wir sehen die Planetenbildung direkt vor unseren Augen“ so Wilner. „Das Fundament ist fertig und nun entsteht aus diesem Material ein neues Sonnensystem.“
Wilner benutzte das Very Large Array um Radioemissionen vom TW Hydrae zu messen. Er entdeckte Strahlung von einer kalten ausgedehnten Scheibe durchzogen mit zentimetergroßen Kieselsteinen. Diese Kieselsteine sind eine Voraussetzung für die Entstehung von Planeten, da diese Klumpen durch Kollisionen untereinander größer und größer werden und über Millionen von Jahren aus diesen Klumpen Planeten entstehen.
Zahlreiche junge Sternsysteme besitzen protoplanetare Scheibe, doch das besondere an TW Hydrae ist, das es Anzeichen dafür gibt, das sich bereits ein gigantischer Planet gebildet hat, dies geht zumindest aus Computersimulationen hervor, die anhand von Infrarotbeobachtungen erstellt wurden.
Das TW Hydrae System liegt etwa 180 Lichtjahre entfernt und der Stern in diesem System ist etwa 10 Millionen Jahre alt und besitzt 4/5 der Masse unserer Sonne. Die protoplanetare Scheibe um TW Hydrae enthält etwa 1/10 des Materials unserer Sonne und dies ist genug um einen oder mehrere jupitergroße Welten zu formen.
„TW Hydrae ist einzigartig“ sagt Wilner. „Es liegt nah und ist gerade im richtigen Alter Planeten zu bilden."
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