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17.06.2005 - Astronomen entdeckten mit dem Submillimeter Array (SMA) auf dem Mauna Kea in Hawaii, das viele der so genannten "proplyds" im Orion Nebel ausreichend Material besitzten, um neue Planetensysteme zu bilden.
Der zweite 20 m lange Antennenausleger des MARSIS Instrument, an Bord der europäischen Mars Express Sonde, wurde erfolgreich in Position gebracht.
Das Kommando für das Ausfahren des zweiten Teils des Antennenauslegers wurde am 13. Juni gegeben und inzwischen durch das Boden Team im Operationscenter der ESA bestätigt.
Kurz vor dem Einsatz wurde die gesamte Sonde noch in eine langsame Rotation versetzt, damit alle Gelenke des Auslegers gleichmäßig von der Sonne erhitzt werden.
Kurz danach wurde dann durch ein automatisches Manöver das Raumfahrzeug in Richtung Sonne ausgerichtet, damit die Sonde ihre Batterien aufladen konnte.
Die ersten positiven Signale erreichten das Team dann am 14. Juni, nachdem sich die Sonde wieder ausgerichtet hatte und mit der Datenübertragung zur Erde beginnen konnte.
Die Daten die in den folgenden Stunden eingefangen wurden bestätigten, das die Sonde nun über zwei voll ausgefahrene und einsatzbereite Antennenausleger verfügt und das durch die Antenne keine Störsignale induziert werden die eine Gefahr für die Sonde darstellen könnten.
Während der folgende 48 Stunden wurde eine ganze Testserie durchgeführt, um festzustellen das der Antennenausleger auch eingerastet ist und das die Antenne nicht die Integrität des Raumfahrzeugs beeinträchtigt.
Das alles wie geplant funktioniert wurde am 16. Juni um 14:00 Uhr CEST festgestellt und mit den zwei 20 m langen Antennenauslegern ist die Mars Express Sonde in der Lage unter die Marsatmosphäre zu schauen und die obere Atmosphäre (Ionosphäre) zu studieren.
Ein dritter 7 m langer Antennenausleger wird dazu benutzt, ein paar Oberflächenunebenheiten auszugleichen, wenn Radio Wellen durch das MARSIS Instrument ausgesandt und von der Oberfläche reflektiert werden.
Doch das Ausfahren des dritten Auslegers wird aufgrund seiner Position und seiner geringeren Länge nicht als kritisch eingestuft. Dieser wird heute in Position gebracht und zunächst noch ein paar Tage getestet, bevor die Sonde dann mit der Suche nach unterirdischen Wasservorkommen beginnt.
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