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08.06.2005 - Das Hubble Weltraumteleskop liefert einen faszinierenden Blick auf gewaltige und chaotische Gas und Staubwolken eines relativ nah gelegenen Supernova Überrest.
Der Supernova Überrest ist Mitglied von N 63, einer Sternentstehungsregion in der Großen Magellanschen Wolke (LMC), sichtbar von der südlichen Erdhalbkugel und etwa 160.000 Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.
Viele der Sterne von N 63 sind sehr massereich und werden in Zukunft das Schicksal des hier explodierten Sterns teilen. Der Stern hatte etwa die 50-fache Masse der Sonne und bei solch einem massiven Sternen sind starke Solarwinde nichts ungewöhnliches, weshalb auch bizarre Blasenformen entstehen können.
Außerdem werden gerade bei jungen Überbleibseln einer Supernova Gaswolken, die sich verdichtet haben und nicht von den Solar Winden weggeweht werden, von Schockwellen getroffen und zerstört.
Bilder aus dem Infrarot- und Röntgenstrahlbereich zeigen wie auch Radioemissionen des Supernova Überrest, das die Blase noch wesentlich größer ist, als auf den optischen Bildern erkennbar.
Anders als sonnenähnliche Sterne, die sich nachdem ihr Wasserstoffvorrat aufgebraucht ist, zu einem Roten Riesen aufblähen und dann ihre äußere Hülle abstreifen und ihr Kern als Weißer Zwerg übrig bleibt, explodieren massereiche Sterne in einer gewaltigen Supernova und reichern so das Interstellare Medium mit Material an. Dies ist besonders wichtig, da nur so auch die höheren Elemente des Perioden Systems entstehen können.
Aus diesem Material könnten sich in ein paar Millionen Jahren neue Sterne bilden.
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