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25.05.2005 - Die NASA Sonde Voyager 1 hat die Grenze des Sonnensystems erreicht, einem Ort, wo der Einflussbereich der Sonne endet und die Solar Winde auf das Interstellare Medium treffen.
„Voyager 1 ist gerade in die letzte Runde bei seinem solaren Rennen eingetreten“ sagt Dr. Edward Stone Projektwissenschaftler am California Institute of Technology in Pasadena.
Bereits im November 2003, dem 26. Missionsjahr, verkündeten die beteiligten Wissenschaftler das Voyager 1 sich einen seltsamen Bereich nährt, wahrscheinlich der beginnenden Grenze des Sonnensystems, die auch als termination shock region bekannt ist. Wo und wann genau die Sonde allerdings diese Region betreten hat, ist nicht eindeutig geklärt und wird teileweise kontrovers diskutiert.
Der so genannte termination shock ist da wo die Solar Winde, einem winzigen Strom elektrisch geladener Teilchen der kontinuierlich von der Sonnenoberfläche weggeweht wird, durch das Gas anderer Sterne verlangsamt wird. In dieser Zone werden die Solar Winde abrupt abgebremst und werden deshalb dichter und heißer. Die Wissenschaftler sind sich einig, das Voyager nun diese Region hinter sich gelassen hat und in die heliosheath eingetreten ist.
Einer der überzeugendsten Beweise dafür das Voyager 1 die termination shock Zone durchquert hat, sind die Messungen des plötzlichen Anstiegs in der Stärke des Magnetfeldes, das durch die Solar Winde verursacht wird und ein Geschwindigkeitsverlust, wie er auch die Solar Winde betrifft.
Im Dezember 2004 zeichnete die beiden Magnetometer der Sonde einen Anstieg im Magnetfeld um den Faktor 2,5 auf, so wie man es erwartet hatte wenn die Solar Winde abgebremst und verdichtet werden. Des weiteren zeichnete die Sonde einen Anstieg bei der Anzahl der sich schnell bewegenden elektrischen Teilchen auf.
„Voyagers Beobachtungen der letzten Jahre zeigen das der termination shock sehr viel komplizierter ist als erwartet“ so Dr. Eric Christian vom Sun-Solar System Connection Research Programm der NASA.
Ursprünglich sollten mit der Voyager 1 Sonde nur die beiden Gasgiganten Jupiter und Saturn untersucht werden, doch da auch bei einer solchen Mission Solarpanelle nicht sehr effektiv wären, hat man die Sonde, genau wie die Zwillingssonde Voyager 2, mit drei radioisotope thermoelectric generators ausgestattet, weshalb die Sonde auch noch heute mit Strom versorgt wird.
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