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11.05.2005 - Ein neues Bild des Chandra Röntgenstrahlen Observatoriums zeigt den 1500 Lichtjahre entfernten Orion Nebula Cluster, einen Cluster, der reich an jungen Sternen ist und für 13 Tage beobachtet wurde.
Die lange Beobachtungszeit erlaubte den Wissenschaftlern das Röntgenstrahlverhalten eines jungen sonnenähnlichen Sterns, der zwischen einer und zehn Millionen Jahre alt ist, zu studieren. Sie entdeckten, dass diese jungen Sterne gewaltige Röntgenstrahlausbrüche produzieren, die wesentlich häufiger und energiereicher sind als alles was auf der etwa 4,6 Milliarden Jahre alten Sonne passiert.
Die Reichweite der Flareenergien ist dabei groß, so das einige Sterne Flares mit der hundertfachen Reichweite als gewöhnlich Produzieren. Die großen Unterschiede in den Eigenschaften junger sonnenähnlicher Sterne könnten wichtige Implikationen für die Bildung von Planeten um diese Sterne haben.
Gemäß einigen theoretischen Modellen könnten gewaltige Flares große Turbulenzen in der protoplanetaren Scheibe eines jungen Sterns verursachen. Diese Turbulenzen würde die Position von felsigen, erdähnlichen Planeten in ihrer Entstehungsphase beeinflussen, doch dies muss nicht unbedingt negative Folgen haben, so könnten die Turbulenzen ein rasches abwandern in Richtung des Sterns verhindern. Dies wiederum würde die Überlebenschancen eines erdähnlichen Planeten um einen jungen Stern erhöhen.
Die unterschiedlichen Farben für die Sterne im Bild entstehen durch unterschiedliche Mengen an Gas und Staub entlang der Sichtlinie, welche schwache Röntgenstrahlung effektiver filtertern.
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