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12.04.2005 - Europäische Wissenschaftler planen für die nächste Marsmission die Entsendung eines eigenen Rovers, als Teil des europäischen Aurora Programms.
Die Mission, welche eine detaillierte Analyse der marsianischen Umwelt und die Suche nach gegenwärtigem oder vergangenem Leben beinhalten würde, soll im Juni 2011 starten und nach 2-jähriger Reise den Mars erreichen.
Die Empfehlungen wurden während eines internationalen Treffens an der Aston University, in Birmingham vorgeschlagen und vom britischen Particle Physics and Astronomy Research Council (PPARC) geleitet.
Drei Mission wurden in Betracht gezogen: BeagleNet, ExoMars und eine Variante davon Namens ExoMars-Lite. Außerdem wurde über die weitere Zukunft beraten und eine Mars Sample Return Mission (MSR) zu einem späteren Zeitpunkt in betracht gezogen.
Internationale Kooperationen
Doch auch wenn eine solche Mission unter europäischer Federführung stattfinden soll, ist man auf eine internationale Kooperation angewiesen. So wird darüber diskutiert eine solche Mission mit einer russischen Soyuz Rakete zu starten und bei der Kommunikation auf die Infrastruktur der NASA zurückzugreifen.
Mit Blick auf den Zeitraum nach 2011 bekräftigten die Wissenschaftler ihren Willen zur Zusammenarbeit an einer für 2016 geplanten Sample Return Mission (Rückführung von Mars-Bodenprobe), die sich durch die Entnahme und Untersuchung der Bodenprobe auszeichnen würde, sozusagen als logische Folge aus der im Durchführungsplan des ESA-Programms Aurora empfohlenen Mission.
Prof. Jean Pierre Swings, Leiter des Exploration Programm der ESA sagte: „Diese Tagung brachte zahlreiche Wissenschaftler unterschiedlichster Fachgebiete zusammen, um Empfehlungen zu einer der aufregendsten kommenden Missionen der europäischen Raumfahrt auszusprechen. Wir können dabei auf dem Erfolg unserer Mission Mars Express aufbauen und gleichzeitig neue Technologien einsetzen, die die Grundlage für die künftige Entwicklung des Programms Aurora bilden werden."
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