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15.03.2005 - Wissenschaftler entdeckten, warum ein Einschlagskrater in Nordarizona weniger geschmolzenen Felsen enthält als mit der Theorie vereinbar.
Der Eisenmeteorit, der vor 50.000 Jahren im nördlichen Teil von Arizona eingeschlagen hat, besaß eine viel niedrigere Geschwindigkeit als vermutet, so H. Jay Melosh Professor an der University of Arizona.
Der Einschlag im Colorado Plateau hinterließ einen Krater der 570 Fuß tief und 4100 Fuß breit ist, genug Raum für 20 Fußballfelder.
Frühere Forschungen gingen davon aus, dass der Eisenmeteorit eine Geschwindigkeit von 15 20 km/s (54.000 - 72.000 km/h) gehabt haben muss. H. Jay Melosh und Gareth Collins vom Imperial College London kamen aber durch mathematische Simulationen zu dem Ergebnis, das der Meteorit bereits in der Luft auseinander gebrochen ist und dies die Geschwindigkeit herabsenkte.
Der 40 m breite und 300.000 t schwere Eisenmeteorit zerfiel vor dem Einschlag in mehrere kleinere Stücke und besaß am Ende „nur“ eine Geschwindigkeit von 12 km/s (43.200 km/h). Dies ist zwar immerhin noch 10-mal schneller als eine Gewährkugel und 4-mal schneller als das mit einem experimentellen Scramjet ausgerüstete „Flugzeug“ X-43A, aber nicht schnell genug um größere Mengen Stein zu schmelzen.
Dies bereitete Jahrzehnte lang den Wissenschaftlern Kopfzerbrechen und führte zu kuriosen Theorien.
Wenn ein Meteorit auf die Erdatmosphäre trifft, entstehen durch die Reibung Drücke, als ob eine Wand getroffen wurde. Und dies betrifft selbst Eisenmeteoriten, die eine festere Zusammensetzung haben als Steinmeteoriten.
Der Barringer Crater wurde nach dem Mineningenieur Daniel M. Barringer (1860-1929) benannt.
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