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10.03.2005 - Jupiter zeigt eine intensive Röntgenstrahlung in Verbindung mit seinen Polarlichtern. Ausgedehnte Beobachtungen mit dem Chandra Röntgenstrahlen Observatorium zeigen, wie elektrisch geladene Partikel mit Jupiters Atmosphäre an den Polen interagieren.
Die geladenen Artikel bestehen hauptsächlich aus Sauerstoffionen und anderen Elementen, bei denen ein Teil der Elektronen abgestreift wurden, was darauf hindeutet, das die Ionen auf Hoch- Energieniveaus in einer Spannungsgeladenen Umwelt über den Polen des Planeten beschleunigt werden. Diese hohen Spannungen deuten darauf hin, das es Große unterschiede zwischen den Nordlichtern auf der Erde und dem Jupiter gibt.
Die beim Bild beigefügte Illustration verdeutlicht, wie Jupiters ungewöhnlich zahlreiche und spektakuläre Nordlichter produziert werden. Ein Grund dafür ist das starke, sich schnell drehende Magnetfeld, das wiederum starke elektrische Felder, weit in den Raum um den Planeten, erzeugt. Partikel von Jupiters vulkanisch aktivem Mond, Io, sorgen für einen ständigen Nachschub an Elektronen und Ionen. Die geladenen Partikel, die in Jupiters Magnetfeld gefangen sind, werden kontinuierlich in die Atmosphäre über den Polen beschleunigt, so dass es ständig Nordlichter auf Jupiter gibt.
Elektrische Spannungen von über 10 Millionen Volt und Ströme von 10 Millionen Ampere sind 100000-fach stärker als die irdischen Pendants.
Auf der Erde entstehen Nordlichter durch solare Stürme von elektrisch geladenen Teilchen, welche auf das Erdmagnetfeld treffen. Windstöße von Sonnenteilchen deformieren auch Jupiters Magnetfeld und dies ist ein weiter Grund für die Nordlichter.
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