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16.02.2005 - Spirit fand eine neue Klasse von wasserbeeinträchtigten Felsen, während sein Zwilling, Opportunity, seine Inspektion des Hitzeschildes abschloss und einen neuen marsianischen Streckenrekord aufstellte.
„Dies ist wahrscheinlich der interessanteste Felsen den Spirit bislang untersucht hat“ sagt Dr. Steve Squyres of Cornell University. Den Felsen, der auf die Bezeichnung „Peace“ getauft wurde, entdeckte man auf einer Aufnahme des felsigen Untergrunds in den Columbia Hills. Diese Hügelkette befindet sich innerhalb des Gusev Craters und wurde nach den Astronauten der Columbiatragödie benannt.
Der Felsen „Peace“ enthält mehr salzige Sulfate, als irgendein anderer Felsen der von Spirit untersucht wurde, so Dr. Ralf Gellert, vom Max-Planck-Institut für Chemie. „Für gewöhnlich fanden wir hohe Sulfatkonzentrationen an der Oberfläche der Felsen im Gusev Crater, nicht aber tief im Inneren des Felsens.“
Des weiteren zeigen die Beobachtungen, dass der Felsen bedeutende Mengen der Mineralien Olivin, Pyroxen und Magnetit enthält, was auf einen vulkanische Ursprung hindeutet.
Auch die äußere Beschaffenheit des Felsens ist ungewöhnlich, da es so aussieht, als ob der Felsen mit sandkorngroßen Körnern bedeckt ist, die nur sehr lose an dem Felsen gebunden sind.
„Es sieht so aus, als ob man einen vulkanischen Felsen in kleine Körner tauchen würde und daraus einen zementierten geschichteten Felsen erstellt würde, der eine beachtliche Menge an magnesiumhaltigen Salzen enthält“ so Squyres.
Also wo kamen die Salze her? Die Wissenschaftler haben zwei Hypothesen dafür, doch beide benötigen Wasser.
Opportunity benutzte unterdessen seinen microscopic imager um den Hitzeschild nähr zu untersuchen, der dem Rover den Eintritt in die Marsatmosphäre ermöglichte und vor der Landung abgesprengt wurde. Diese einzigartige Gelegenheit begeistert die Wissenschaftler, denn zum ersten Mal konnte ein Hitzeschild nach der Benutzung gründlich untersucht werden.
Inzwischen ist der Rover in Richtung Süden aufgebrochen um neue Felsen zu untersuchen und stellte dabei am 30. Januar 2005 mit 156,55 m einen neuen Streckenrekord auf.
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