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04.02.2005 - Das letzte Bild des Hubble Weltraumteleskops von V383 Monocerotis (V383 Mon) enthüllt eine dramatische Änderung in der Ausleuchtung der umgebenden Staubwolken. Dieser Effekt, auch als Lichtecho bezeichnet, enthüllt nie gesehene Staubschemata.
Die Beleuchtung interstellaren Staubs kommt von dem roten Supergiganten in der Mitte des Bildes, welcher vor drei Jahren das letzte Mal explodierte und einen gewaltigen Lichtimpuls aussendete. Der umgebende Staub um V383 Mon stammt aber von einer früheren Explosion des Sterns.
Das Lichtecho, das ähnlich einem Schallecho ist, bewegt sich seit der stellaren Explosion fortwährend mit Lichtgeschwindigkeit vorwärts.
V383 ist etwa 20.000 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich in der äußeren Ecke unserer Galaxie. Das Hubble Weltraumteleskop hat bereits mehrere Bilder von V383 und seinem Lichtecho seitdem Ausbruch aufgenommen. Doch bei jeder Beobachtung wurden kleine Unterschiede beim umgebenden Staub durch den Lichtimpuls festgestellt. Als das Licht des Ausbruchs die Erde im Jahr 2002 erreichte, war dieser Stern 600.000-mal leuchtkräftiger als unsere Sonne.
Das neue Bild von V383 Mon wurde im Oktober 2004 von Hubbles Advanced Camera for Surveys aufgenommen und durch verschiedene Filter (blau, grün, rot) bearbeitet, so dass das Lichtecho in der Nähe des roten Sterns in Echtfarben wieder gegeben wird.
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