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19.09.2004 - Falls wir in der Lage wären Gamma-Ray Bursts (GRBs) mit unseren Augen sehen zu können, würden wir täglich Blitzlichter aus verschiedenen Teilen des Himmels sehen.
Jedoch niemals zweimal am selben Ort, da GRBs vollkommen unberechenbar sind. Wir wissen nie wann und wo sich der Nächste ereignet und selbst wenn man einen entdeckt hat, ist dieser wieder so schnell vorbei, dass eine genaue Beobachtung schwierig ist.
Erst 1999 gelang es einem automatisch funktionierenden Teleskop einen GRB zu erwischen, doch da es wertvolle Sekunde dauerte die exakte Stelle zu lokalisieren, verlor man das Signal wieder.
Die ersten Hinweise auf GRBs kamen von einem im Weltraum stationierten Gammastrahlen Observatorium, hoch über der Erdatmosphäre. Unglücklicherweise war es 1999, wo der Alarm dieses Observatoriums die Astronomen nicht schnell genug erreichte, um das rapide abkühlende Nachglühen aufzuzeichnen.
Große weltraumbasierte Teleskope wie Hubble sind ebenfalls nicht in der Lage schnell genug zu reagieren. Deshalb denkt man über ein großes globales Netzwerk, von professionellen Astronomen und Amateurastronomen nach, um dieses unberechenbare Ereignis aufzuzeichnen.
Nach mehreren Jahren der GRB Forschung haben Wissenschaftler vom Goddard Space Flight Center der NASA ein Programm Namens Gamma-ray burst Coordinates Network (GCN) eingerichtet, das in der Lage ist innerhalb weniger Sekunden zu reagieren.
Außerdem wurde im Oktober 2002 ein Observatorium mit der Bezeichnung High Energy Transient Explorer-2 (HETE-2) von der NASA gestartet, welches akkurat und schnell den Geburtsort eines GRB bestimmen kann und innerhalb weniger Minuten die Daten überträgt.
In Koordination mit anderen Raumsonden, deren Ziel ebenfalls GRBs sind, hat HETE-2 die Fähigkeiten verbessert, diese hellen mysteriösen Blitzlichter zu erforschen.
Die NASA bereitet nun den Start der nächsten Generation von Raumsonden für die Erforschung dieser Phänomene vor, dessen Start für Oktober geplant ist. Der Name dieses Satelliten ist Swift.
Durch das Benutzen des größten der 3 Teleskope an Bord wird Swift den Himmel patrouillieren und wachsam nach dem nächsten GRB Ausschau halten. Wenn es einen entdeckt, dreht sich der Satellit in die Richtung des Ursprungs und fokussiert seine Teleskope. Außerdem wird es blitzschnell eine Nachricht an das GCN senden.
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