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24.08.2004 - Dem Chandra Röntgenstrahlen Observatorium gelang eine spektakuläre Aufnahme vom Supernova Überrest Cassiopeia A. Es handelt sich dabei um das detailreichste Bild, das jemals von einem explodierten Stern gemacht wurde.
Das Bild zeigt einen äußeren Ring (grün), bei dem es sich um eine Schockwelle der Supernova handelt, die eine Ausdehnung von 10 Lichtjahren hat und des weiteren ist eine jetähnliche Struktur in der oberen linken Bildhälfte erkennbar, die sogar aus der Schockwelle herausragt. Auf dem anderen Bild, das speziell bearbeitet wurde, um Siliziumionen sichtbar zu machen, ist hingegen auch ein Jet auf der rechten Bildhälfte erkennbar.
Erstaunlicherweise zeigt das Röntgenstrahlspektrum, das die beiden Jets reich an Siliziumatomen und relativ arm an Eisenatomen sind. Dies deutet darauf hin, dass sich die beiden Jets kurz nach der Supernova formten, ansonsten sollten die Jets nämlich größere Mengen an Eisenatomen aus der zentralen Sternregion beherbergen. Doch aus irgendeinem Grund wurden diese Eisenatome rechtwinklig zu den Jets ausgestoßen.
Bei der hellen Quelle im Zentrum des Bildes handelt es sich um einen Neutronenstern, der kurz nach der Supernova entstanden ist. Doch im Gegensatz zu den schnell rotierenden Neutronensternen im Crab Nebula (Krebs Nebel) und dem Vela Supernova Überrest, der von einer dynamischen magnetisierenden Elektronenwolke umgeben ist und deswegen als pulsar wind nebula bezeichnet wird, ist dieser Neutronenstern ruhig, matt und zeigt keine Anzeichen für eine pulsierende Strahlung.
Eine Hypothese besagt, das die Explosion bei der Cassiopeia A entstanden ist high-speed jets produzierte, die ähnlich aber weniger energiereich als die Hypernova Jets bei einem gamma-ray bursts sind. Während der Explosion könnte des weiteren auch ein extrem starkes Magnetfeld entstanden sein, das half, die Jets zu beschleunigen. Dieses extrem starke Magnetfeld könnte auch für das heutige Erscheinungsbild verantwortlich sein.
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