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05.08.2004 - Ein ungewöhnlicher Gammastrahlenausbruch (GRB 031203) wurde im Dezember 2003 von dem europäischen Röntgensatelliten Intergral aufgezeichnet und nun weiter untersucht.
Gamma-Ray Burst gehören zu den stärksten Explosionen im Universum und kommen zum Glück nicht in unserer Nachbarschaft vor, denn alles im Umkreis von 200 Lichtjahren, was den ausbrechenden Strahlen im Weg ist, wird normalerweise vaporisiert. Dabei ist man sich nicht ganz sicher, wann sie auftreten, denn während eine Supernova Explosion ein gewöhnliches Ereignis ist, sind GRB's immer noch sehr geheimnisvoll, weshalb das Nachglühen eines Ausbruchs den Astronomen helfen könnte mehr über sie zu erfahren.
Man vermutet, dass sie auftreten, wenn ein Stern in einer Supernova explodiert ist und das Zentrum des Sterns zu einem schnell rotierenden Schwarzen Loch kollabiert und diese Schockwelle auf das Gas des ursprünglichen Sterns trifft. Dabei werden die Strahlen eng fokussiert und treten leuchtturmartig aus.
Das Nachglühen dieses Ereignisses wurde von dem im Orbit stationierten Chandra Röntgenstrahlen Observatorium und weiteren erdbasierten Teleskopen ausgewertet und dabei wurde festgestellt das GRB 031203 viel weniger Energie freigesetzt hat als es bei einem normalen Gamma-Ray Burst der Fall ist, doch lag die Energiemenge die freigesetzt wurde deutlich über der einer Supernova.
Es könnte sich also um einen neuen Typ von Gammastrahlenausbrüchen handeln, der bislang noch nicht verzeichnet wurde.
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