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17.03.2004 - Das fliegende Sonnen - Observatorium der NASA und ESA kurz SOHO genannt, zeichnete bereits am 12. März eine "eruptive Erhebung" auf.
Diese so genannte "eruptive Erhebung" (engl. eruptive prominence) ist eine Masse aus relativ kaltem Plasma oder ionisiertem Gas, wobei der Begriff relativ hier bedeutet, dass das Plasma immer noch eine Temperatur von 80.000°C hat, wie das Extreme-ultraviolet Imaging Telescope (EIT) an Bord von SOHO beobachtet hat. Im Gegensatz dazu hat das Plasma in der dünnen äußeren Atmosphäre oder Corona, eine Temperatur von 1-2 Millionen Grad Celsius.
Zum Zeitpunkt der Aufnahme des Schnappschusses hatte die "eruptive Erhebung" am rechten Bildrand eine Ausdehnung von 700.000 Kilometern oder anders gesagt, den fünfzigfachen Erddurchmesser und eine Geschwindigkeit von 75.000 km/h.
Eruptive Erhebungen dieser Größe stehen in Zusammenhang mit coronal mass ejections (CMEs) und ein Zusammenwirken beider Erscheinungen kann die Magnetosphäre der Erde beeinflussen, wenn unser Planet direkt getroffen wird. Dabei können neben Polarlichtern auch elektrische Systeme beeinflusst und sogar Stromausfälle ausgelöst werden. Glücklicherweise steht uns dieses Ereignis nicht bevor, da die "eruptive Erhebung" und die CME auf dem entgegengesetzten Weg sind.
Das Sonnenobservatorium SOHO ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA und der ESA und wurde 1995 gestartet. Seitdem lieferte es immer wieder interessante Erkenntnisse und Bilder über unsere Sonne.
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