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24.02.2004 - Röntgenstrahldaten von Chandra, dem europäischen Projekt XMM-Newton und dem deutschen Röntgensatelliten ROSAT zeigen direkte Beweise für die Zerstörung eines Sterns durch ein Schwarzes Loch.
Das Bild zeigt, wie ein solches Ereignis ablaufen kann. Eine enge Begegnung mit einem anderen Stern, kann den orangefarbenen Stern in das verhängnisvolle Gravitationsfeld eines Schwarzen Lochs befördern. Dabei wird der Stern aufgrund der enormen Gravitationskräfte des Schwarzen Lochs durch die Gezeitenkräfte regelrecht zerfetzt.
Beobachtungen mit dem Röntgenstrahlen Observatorium Chandra und dem europäischen Röntgensatelliten XMM-Newton, kombiniert mit älteren Aufnahmen von ROSAT, bestätigen, dass sich ein bedeutsamer Röntgenstrahlenausbruch im Zentrum der Galaxie RX J1242-11 ereignet hat. Der Röntgenstrahlenausbruch (der auf dem optischen Bild der europäischen Südsternwarte ESO zu sehen ist) ist einer der stärksten Ausbrüche, der jemals in einer Galaxie entdeckt wurde. Die Ursache dafür ist, dass das Gas vom zerrissenen Stern das auf mehrere Millionen Grad erhitzt wird, bevor es ins Schwarze Loch stürzt.
Die Kraft, die den Stern auseinander reißt, ist ein extremes Beispiel für die Gezeitenkräfte. Ursache dafür ist die unterschiedlich wirkende Gravitationskraft an der Vorder- und Rückseite des Objekts. Weitere Beispiele für die Gezeitenkräften sind zum Beispiel Ebbe und Flut auf der Erde verursacht durch den Mond oder aber auch das heranziehen des Kometen Shoemaker-Levy bevor er auf den Jupiter stürzte.
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