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12.01.2004 - Das Loch, das an Bord der Internationalen Raumstation seit Tagen für einen leichten Druckverlust gesorgt hat, wurde wahrscheinlich in einem Schlauch im US Labor gefunden.
Das Loch, das bereits seit Ende letzten Monats an Bord der Internationale Raumstation für Aufregung gesorgt hat, wurde anscheinend im Destiny Labor entdeckt. Die USA und Russland bestätigen, dass es wohl nun keine Gefahr mehr für die zweiköpfige Besatzung gibt und, dass alle Pläne zur eventuellen Evakuierung der Station hinfällig sind.
Expedition 8 Commander Michael Foale und Flugingenieure Alexander Kaleri benutzten bei ihrer Suche nach der Ursache eine Ultraschallausrüstung. Foale berichtet, dass das rauschende Geräusch aufgehört hat, nachdem der Schlauch abgetrennt wurde. Die vorläufige Auswertung der Daten deutet darauf hin, dass der Stationsdruck stabilisiert wurde.
Erst weitere Untersuchungen des Luftdrucks an Bord der Station in den kommenden Tagen werden für Gewissheit sorgen. Es ist unter anderem geplant, alle Luken zu schließen und die Station in drei separate Teile aufzuteilen. Foale und Kaleri werden sich dann ins russische Zvesda Modul zurückziehen.
Des weiteren wurde am heutigen Tag das russische Elektron- Sauerstoff Generatorsystem (Elektron oxygen generation system) repariert, als nächstes auf der Reparaturliste folgt das Kohlendioxid Beseitigungssystem (Vozdukh carbon dioxide removal system).
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