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26.12.2003 - Der Lander, der europäischen Mars Express Sonde, ist wahrscheinlich verloren. Schuld daran könnte das unorthodoxe Landeverfahren sein, da man aus Kostengründen auf den Einsatz von Bremsraketen verzichtete. Doch noch gibt es Hoffnung auf ein happy end.
Auch in der vergangenen Nacht haben Mitarbeiter der ESA versucht mit dem englischen Observatorium Jodrell Bank Kontakt mit dem Lander der europäischen Mars Express Sonde Beagle 2 herzustellen, doch trotz aller Bemühungen konnte das 76-Meter Radioteleskop keine Verbindung zu dem 157 Millionen Kilometer entfernten Lander herstellen.
Zuvor ist schon die Kontaktaufnahme mit der amerikanischen Sonde Mars Odyssey, die sich in einer Umlaufbahn um den Roten Planeten befindet, fehlgeschlagen. Doch die europäische Raumfahrtagentur hat noch nicht alle Hoffnungen verloren, da die Mars Odyssey Sonde und das Radioteleskop, auch in den nächsten Tagen versuchen werden, ein Signal von Beagle 2 zu empfangen.
Erst wenn in der ersten Januar Woche auch der Orbiter der Mars Express Sonde keine Signale von Beagle 2 empfängt, sind alle Hoffnungen verloren.
Der Orbiter der Mars express Sonde funktioniert hingegen wie geplant und man hat inzwischen damit begonnen die Umlaufbahn zu ändern um Mitte Januar mit den Forschungsarbeiten beginnen zu können.
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