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30.11.2003 - Das marsianische Strahlungsexperiment an Bord der amerikanischen Sonde Mars Odyssey 2001 sammelte seit dem Start der Kartografierungsmission im März 2002 kontinuierlich Daten, doch nach den gigantischen Sonnenstürmen der letzten Zeit verstummte es nun.
Das Instrument lieferte erfolgreich Daten über die Strahlungsintensität auf dem Mars, um das Risiko einer bemannten Marsmission abschätzen zu können.
Während der letzten Periode intensiver Sonnenaktivität hörte das Instrument abrupt auf, Daten zu senden. Bislang sind alle Versuche gescheitert die Kontaktaufnahme wieder herzustellen. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass es ihnen in den nächsten Monaten gelingt.
Das marsianische Strahlungsexperiment spürt elektrisch geladene Teilchen auf, inklusive kosmischer Strahlung und Sonnenpartikel von coronal mass ejections.
"Falls das Instrument jedoch in Zukunft keine weiteren Daten mehr sendet, ist es dennoch ein großer Erfolg, die Umweltstrahlung zu charakterisieren, der zukünftige bemannte Marscrews ausgesetzt wären" sagt Dr. Jeffrey Plaut Projektwissenschaftler von Mars Odyssey am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA.
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