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04.11.2003 - Beobachtungen der Galaxie NGC 1637 mit dem Chandra Röntgenstrahlen Observatorium zeigen eine dramatische Sicht auf eine gewalttätige und rastlose Natur.
Über eine Zeitspanne von 21 Monaten tauchten immer wieder intensive Röntgenstrahlenblitze von Neutronensternen und Schwarzen Löchern auf und geben der Galaxie NGC 1637 das Erscheinungsbild eines kosmischen Weihnachtsbaums.
Ein unregelmäßiges, veränderliches Benehmen, ist eine charakteristische Eigenschaft von Neutronensternen und Schwarzen Löchern, die um einen gemeinsamen Schwerpunkt mit einem Begleitstern kreisen. Dabei wird Gas vom normalen Stern zum massereicheren Objekt hingezogen und durch Gravitationskräfte Milliardenfach stärker erhitzt und komprimiert als auf der Oberfläche einer Sonne. Durch diesen Prozess entstehen starke Röntgenstrahlen, die in wenigen Sekunden auflodern.
Die Auswertung der Röntgenstrahlen zeigt ein anderes Bild als die Beobachtung mit optischen Teleskopen. Im visuellen Bereich ist die Galaxie eine Beeindruckende Spiral Galaxie die von über 50 Milliarden Sternen erleuchtet wird.
Diese ruhige Szene wurde unterbrochen durch das Auftreten einer Supernova. Dieses Ende eines Sternenlebens führt, abhängig von der Masse des Sterns, zu einem Neutronenstern oder einem Schwarzen Loch.
Normalerweise verblasst eine Supernova nach wenigen Monaten wieder doch die Gelegenheit war günstig und das Chandra Röntgenstrahlen Observatorium konnte in Kooperation mit dem Hubble und dem Very Large weitere Daten sammeln.
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