|
19.10.2003 - Das Unglück der NASA Kometensonde CONTOUR im August 2002 ist wahrscheinlich nicht auf strukturelles Versagen zurückzuführen, sondern hat eine von vier anderen Ursachen. Dies ist das Ergebnis des NASA Untersuchungsausschusses (MIB).
Die Abkürzung CONTOUR stand für Comet Nucleus Tour. Ziel dieser Mission war die Untersuchung der Kometen Encke und Schwassmann-Wachmann 3. Zu diesem Zweck wurde die Sonde am 3. Juli mit einer Delta II Rakete gestartet. Kurz nach dem Zünden des Haupttriebwerks, um den Erdorbit zu verlassen, brach der Kontakt zur Sonde ab und konnte seitdem nicht mehr hergestellt werden.
Zunächst ging man davon aus, dass die Sonde beim Zünden des Feststoff-Triebwerks "Alliant Techsystems STAR 30BP" auseinander gebrochen ist, dies ist aber nach Auffassung des MIB nicht auf ein strukturelles Versagen zurückzuführen. Sondern hat eine dieser vier möglichen Ursachen.
Ein katastrophales Versagen des Feststofftriebwerks
Der Kollision mit einem Meteoriten oder Weltraumschrott
Das Abbrechen der dynamischen Kontrolle mit der Sonde
Den Vorsitz des NASA CONTOUR Mishap Investigation Board (MIB) hatte der Chefingenieur der NASA Theron Bradley Jr. Er sagte: "Die NASA will die Lektion die mit der CONTOUR Mission gemacht wurden für zukünftige Missionen anwenden". "Der Mangel an Daten bedeute für die Untersuchung, dass keine eindeutige Unfallursache identifiziert werden konnte".
|