Die Suche nach Leben ist nicht auf sonnenähnliche Sterne begrenzt

06.08.2003 - Die Suche nach Leben auf anderen Planeten könnte auch auf Sonnensysteme ausgeweitet werden, die völlig unterschiedlich als unser eigenes sind, dies ist zumindest das Ergebnis einer Studie der Ohio State University (OSU).

In der letzten Ausgabe des Astrophysical Journal Letters haben der Professor für Astronomie Andrew Gould von der OSU und sein Co-Autor darüber spekuliert, dass auch massereichere Sterne als unsere Sonne bewohnbare Planeten beherbergen könnten. Eine Möglichkeit diese aufzuspüren ist die Space Interferometry Mission (SIM) der NASA.

Wissenschaftler glaubten bislang, das die Suche nach Leben auf erdähnliche Planeten die einen Stern wie unsere Sonne umkreisen begrenzt ist, aber neue Befunde zeigen das "das Feld weit offen ist" so Gould.

Die Space Interferometry Mission wird Astronomen helfen bewohnbare Planeten zu finden. Der Schüssel ist Planeten zu entdecken die einen Stern in der richtigen Entfernung umkreisen, so dass flüssiges Wasser möglich ist. Dieser Bereich wird auch "bewohnbare Zone" genannt. Möglich wird dies durch die Technik des Interferenzmessverfahrens, dabei wird ein bewegliches Objekt durch Lichtstrahlenbrechung geortet, dadurch sind sehr akkurate Messungen von weit entfernten Sternen möglich.

Diese Messungen sind so genau das ein charakteristisches "Wackeln" eines Sterns, der von extrasolaren Planeten umkreist wird, nachweisbar ist.

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Künstlerische Darstellung von Exoplanets
Copyright: NASA


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