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05.07.2003 - Astronomen haben einen jungen Stern beobachtet, der von einer rotierenden Scheibe umgeben wird, die möglicherweise Planeten enthält. Gemacht wurden diese Beobachtungen mit zwei verbundenen 10 Metern Teleskopen in Hawaii.
Die beiden zusammengeschalteten Teleskope am W.M. Keck Observatory auf dem Mauna Kea, auch bekannt als Keck Interferometer, umfassen die größten optische Teleskope der Welt. Beobachtet wurde DG Tau, ein junger Stern der noch nicht angefangen hat Wasserstoff in seinem Kern zu verbrennen. Diese Sterne sich auch bekannt als T-Tauri Objekte.
"Wir versuchen die Größe des heißen Materials in der Staubscheibe um DG Tau zu messen, wo sich Planeten formen könnten" sagt Dr. Rachel Akeson, Astronomin am Michelson Science Center an der California Institute of Technology. "Studien wie diese erzählen uns mehr darüber wie Sterne entstehen, entweder alleine oder in Paaren, und wie sich eventuell Planeten in diesen Scheiben bilden können".
Die Keck Interferometer Beobachtungen enthüllen einen Abstand von 18 Millionen miles (über 28 Millionen Kilometer) zwischen DG Tau und der umgebenden Staubscheibe. Akeson fügt hinzu, dass die extrasolaren Planeten, die bislang entdeckt wurden, meist einen größeren Abstand als 10 Millionen Kilometer zum Stern haben.
Seit 1995 haben Astronomen mehr als 100 extrasolare Planeten entdeckt, davon sind aber viele zu groß oder zu nah am heißen Stern, als das auf ihnen Leben entstehen könnte. Durch messen der Menge an Staub um andere Sterne herum, wo sich Planeten geformt haben, bereitet das Keck Interferometer zukünftigen Missionen wie dem Terrestrial Planet Finder (TPF) den Weg.
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