|
14.02.2003 - Durch den Gebrauch von drei dimensionalen Daten der Mars Global Surveyor Sonde gelang es den Wissenschaftlern ein Computermodel der Oberfläche des Mars zu erzeugen das auf Spuren von Wasser hinweist.
"Wenn man sich ein Foto vom Mars anschaut, fangen die flussähnlichen Strukturen plötzlich an und enden genauso plötzlich wieder", erläutert Marc G. Kramer von Ames Research Center der NASA. "Viele Wissenschaftler nehmen an, dass diese Eigenschaften durch Grundwasser geformt wurden, das dann im Boden versickerte. Andere hingegen argumentierten, dass diese Eigenschaften aus einer Zeit stammen, in der der Mars noch eine dichtere Atmosphäre besaß und es Niederschläge auf ihm gab. Was unsere Studie jetzt entdeckt hat, ist das offensichtlich viele dieser gesplitterten Flüsse mit Antiken Seen verbunden waren. Manche dieser Vertiefungen haben die Ausmaße von den großen amerikanischen Seen."
Große Seen und Flüsse auf dem Mars formten einmal ein Wassersystem mit vielen Strömen und kleinen Seen, darin sind sich die Wissenschaftler einig. Die Studie fand des weiteren heraus, dass die Umgebung von großen Seen auf der Erde eine verblüffende Ähnlichkeit zum Mars aufweist, obwohl sie geologisch recht unterschiedlich entstanden sein dürften.
Unklar ist aber, wie lange diese Bedingungen auf dem Mars existierten. Die Wissenschaftler hoffen durch weitere Untersuchungen, darauf eine Antwort zu finden.
Untersucht wurde hauptsächlich die Äquator Region und das marsianische Hochland vom mittleren nördlichen Breitengrad bis hin zum mittleren südlichen Breitengrad.
|