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29.01.2003 - Irgendwo weit entfernt, eine größere Anzahl unentdeckter Sterne, wovon die meisten kurz nachdem Urknall entstanden sind und vermutlich zu den größten Sternen gehören, die jemals entstanden sind.
Die Astronomen wissen, dass sie da draußen sind. Denn nur auf diese Weise lassen sich die Rätsel nach dem Ursprung und der Zusammensetzung der heutigen Sterne lösen. Nun sollen zwei Missionen diese Fragen klären.
Als sich das Universum geformt hat, bestand es nur aus Wasserstoff und Helium. Andere chemische Elemente wie Sauerstoff und Eisen konnten sich erst bilden, als die erste Sterngeneration ihren Kernbrennstoff aufgebraucht hatte und in einer Supernova Explosion das Universum auch mit schweren Elementen anreicherte, da sich aus den Überresten der ersten Sterngeneration neue Sterne gebildet haben.
Eine Mission, die sich damit auseinander setzen soll, ist der Nachfolger des Hubble Weltraumteleskop, das James Webb Weltraumteleskop (JWST). Es hat die dreifache Größe des Hubble und ist so ausgelegt das es im Infrarotbereich am besten arbeitet. Der Start ist für das Jahr 2010 geplant.
Des weiteren soll die Integral (International Gamma Ray Astrophysics Laboratory) Mission, Objekte im Gamma-, Röntgen- und optischen Bereich untersuchen. Integral wurde im Oktober 2002 mit einer russischen Proton Rakete in einer hohen elliptischen Umlaufbahn um die Erde gebracht und untersucht Phänomene wie Supernova Explosionen und Schwarze Löcher.
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