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10.11.2002 - Ein außergewöhnliches Bild des Chandra Röntgenteleskop zeigt den Mars im Röntgenbereich leuchten.
In der dünnen oberen Atmosphäre des Mars, über 120 Kilometer über seiner Oberfläche, wird die beobachtete Röntgenstrahlung durch Fluoreszierende (die Absorption eines Photons mit seiner Energie oder Wellenlänge und Ausgabe eines oder mehrerer Photonen mit niedriger Energie oder längerer Wellenlänge) Sauerstoff Atome produziert.
Röntgenstrahlung von der Sonne trifft auf die Sauerstoff Atome in der Marsatmosphäre und kickt das Elektron aus der Elektronenwolke raus und bringt so das Atom auf ein höheres Energielevel. Da das Atom aber fast sofort wieder zu seinem ursprünglichen Energielevel zurückkehrt, wird Röntgenstrahlung freigesetzt.
Die Röntgenstrahlung, die in der Atmosphäre des Mars entdeckt wurde, ist aber sehr klein, insgesamt nur 4 Megawatt.
Chandra beobachtete den Mars als er nur 70 Millionen Kilometer von der Erde entfernt war und fand außerdem ein schwaches Halo aus Röntgenstrahlen, das sich bis zu 7.000 Kilometer über der Oberfläche erstreckt. Die wahrscheinlichste Ursache hierfür ist die Kollision von Partikeln des Sonnenwindes mit Sauerstoff und Wasserstoff Atomen der dünnen Exosphäre des Mars.
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