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26.06.2002 - Die NASA Sonde Mars Global Surveyor hat Beweise für eine große Flutkatastrophe vor etwa 3,5 Milliarden Jahren auf dem Mars gefunden. Gemacht wurden diese Entdeckungen von Geologen vom Smithsonian's National Air und Space Museum.
Geologen entdeckten diesen früheren See in einer Bergregion auf dem Mars, mit einer Fläche, die größer ist, als die beiden amerikanischen Bundesstaaten Texas und New Mexiko zusammen. Der Flutkanal, dem man den Namen Ma'adim Vallis gab, ist über 550 Miles lang und 6.900 Fuß tief, somit ist er größer als jeder Canyon auf der Erde. Bekannt wurden diese Informationen am 21. Juni 2002 in der Fachzeitschrift Science.
"Stellen sie sich vor das eine Wassermenge, die fünf Mal größer ist als die aus den großen amerikanischen Seen, in einer einzigen Flut freigelassen wird und sie haben ein Gefühl für die Ausmaße dieses Ereignisses" sagt Ross Irwin, eine Geologe vom Museum Center of Earth und Planetary Studies (CEPS).
Der Mars ist heute eine kalte Wüste, aber auf ihm gibt es eine Menge von ausgetrockneten Flussbetten, die belegen, dass es einmal flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche gegeben haben muss. Erst vor kurzem wurden Beweise gefunden, das es auch noch heute große Mengen von Wassereis auf dem Mars gibt. Sie liegen in der südlichen Polarregion etwa 30 Zentimeter unter der Erde.
Die Größe dieses Sees mit einer Länge von 1400 Miles zeigt uns, dass der Mars wärmer und nasser war, als wir bislang gedacht hatten" sagt Robert Craddock Geologe vom (CEPS). Deshalb ist dieses Gebiet besonders gut geeignet für zukünftige Sondenmissionen. Denn hier ließen sich am wahrscheinlichsten Hinweise auf Lebensformen finden.
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