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27.03.2002 - Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo wurde am 26. März 2002 beschlossen. Die EU wird nun gemeinsam mit der ESA und der europäischen Raumfahrtindustrie Galileo entwickeln.
Zunächst hatten die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) auf ihrem Gipfeltreffen am 16. März in Spanien den Weg für das High-Tech-Vorhaben frei gemacht. Nun beschlossen auch die Verkehrsminister der EU in Brüssel die Finanzierung des Projekts.
Momentan gibt es nur das amerikanischen GPS-System (Global Positioning System) und das russische GLONASS. Beide wurden für militärische Aufgaben entwickelt, senden aber auch ein ziviles Signal mit geringerer Genauigkeit. In politischen Spannungsfällen wie z.B. im Golfkrieg, kam es vor, das das Signal künstlich noch weiter verschlechtert oder ganz abgeschaltet wurde. Dies sind die Hauptgründe dafür, warum sich die EU und die ESA entschlossen haben, das zivile Satellitennavigationssystem Galileo zu entwickeln.
Insgesamt wird das System aus 30 Satelliten bestehen, die auf einer kreisförmigen Umlaufbahn 23.600 km über der Erde kreisen. Jeder der Satelliten wird 675 kg wiegen und ein Volumen von 2,7m x 1,2m x 1,1m haben.
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