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Das Hubble Weltraumteleskop liefert faszinierende Bilder des Universums in einer bislang nicht gekannten Qualität. Es wurde im April 1990 mit dem Space Shuttle Discovery in einem Orbit 600 Kilometer über der Erde gebracht und ist ein 14,3 m langer und 4,7 m breiter Zylinder. Benannt wurde das Teleskop nach dem amerikanischen Astronomen Edwin Hubble. Er entdeckte z. B. die "Rotverschiebung" und fand so einen indirekten Beweis für die Theorie vom Urknall.
Reparatur
Im Dezember 1993 folgte schon die erste Reparatur, da der Hauptspiegel einen Fehler aufwies und das Hubble dadurch unscharfe Bilder lieferte und jetzt eine "Brille" bekam. Durchgeführt wurde diese Reparatur bei Weltraumspaziergängen von Astronauten bei der Mission STS-61, sie wurden mit dem Space Shuttle Endeavour ins All befördert.
Technik
Die Augen von Hubble bestehen aus einem System, genannt Optical Telescope Assembly. Dieses System besteht aus 2 Spiegeln, einer unterstützenden Struktur und den Öffnungen der Instrumente.
Bilder
Die Technik, die hinter den Bildern des Hubble Weltraumteleskop steht, ist wesentlich aufwendiger als man auf den ersten Blick denkt oder wie es bei einem normalen Photoapparat der Fall ist, denn das Hubble benutzt keine Farbfilme, genauer gesagt benutzt es überhaupt keine Filme. Es zeichnet das sichtbare Licht des Universums durch einen speziellen elektronischen Detektor auf. Dieser Detektor macht die Bilder nicht in Farbe, sondern in Schwarz-Weiß. Die Farbbilder entstehen, da mehreren Schwarz-Weiß-Bildern, durch verschiedene Filter unterschiedliche Farben (rot, blau, grün) hinzugefügt werden und man sie anschließend übereinanderlegt. So ist es öfters der Fall, das die Bilder des Hubble eine andere Farbe besitzen, als das Objekt in Wirklichkeit hat.
Eine Besonderheit vom Hubble sind die stufenförmigen Ecken auf manchen Bildern. Diese Bilder stammen von der Wide Field and Planetary Camera 2 (WFPC2), eines der fünf Instrumente an Bord von Hubble. Diese Kamera besteht eigentlich aus vier verschiedenen Kameras und jede Kamera nimmt einen separaten Teil des Objekts auf. Dabei liefert eine Kamera eine besonders große Vergrößerung, die den Astronomen erlaubt, auch kleine Details zu erspähen und während des Bildbearbeitungsprozesses wird die Auflösung dieser Kamera den anderen drei Kameras angeglichen und so kommt es zu den kuriosen Ecken auf den Bildern.
Es kann diese Aufnahmen machen, da anders als bei einem Observatorium auf der Erde, erstens keine Lichtverschmutzung auftritt und zweitens keine Atmosphäre das Licht bricht.
Letzte Aktualisierung: 19.03.2008
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