Gestern ging unter großen Trara die Suchmaschine Cuil.com an den Start, die von mehreren ehemaligen Google-Mitarbeitern entwickelt worden ist, und das Ergebnis überrascht, denn einen so schlechten Start konnte man dann doch nicht erwarten.
Spiegel Online weißt in dem Artikel “Wirrwarr statt Wissen” auch sehr deutlich auf die Pannen hin und insbesondere der Fall des Physikers Jonathan Grattage hat für Furore gesorgt, als neben seinen wissenschaftlichen Publikationen Bilder aus einem Schwulenporno aufgetaucht sind.
Ich kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, das so viele Start-ups versuchen Google das Wasser abzugraben, denn auch wenn man die Zensurmaßnahmen von Google kritisieren kann, ist Google doch klar die beste Suchmaschine und zurecht auf Platz 1 bei den weltweiten Suchanfragen (Und das sag ich nicht nur, weil unsere Seite bei Google bei vielen Suchbegriffen wie “Neutronensterne”, “Roter Riese” oder “Edwin Hubble” sehr gut positioniert ist und bei Cuil.com kurioserweise gar nicht auftaucht).
Und ich erinnere mich noch sehr gut an die Ära vor Google als Fireball und Altavista den Markt beherrschten und an so manche kuriose Geschäftsidee, denn zum Start unserer Seite meldete ich diese bei den verschiedenen Suchmaschinen an (damals gab es zwar schon Google und den Google-Robot, doch war das Unternehmen noch nicht so bekannt in Europa) und Web.de wollte damals doch tatsächlich Geld dafür kassieren, das unsere Seite in deren Index aufgenommen wird. Dank Google haben sich solche abzockerischen Methoden dann aber doch nicht durchgesetzt und sind bald darauf im virtuellen Nirvana verschwunden.
Hier übrigens ein Special von damals, wo wir unseren ersten Geburtstag gefeiert haben
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